Arumbaya Fetisch

Arumbaya Fetisch für Ausstellungsprojekt gesucht

Im Rahmen der Vorbereitungen für die große Schau mit dem Titel Myths of the Unknown die im Sommer 2019 im Herzen von Berlin ihre Tore öffnen wird suchen die Kuratoren nach einem ganz besonderen Objekt der Begierde. Es handelt sich um den legendären Arumbaya-Fetisch dessen Geschichte eng mit den unberührten Dschungelgebieten von Südamerika verknüpft ist. Dieses Artefakt gilt als ein zentrales Bindeglied zwischen der europäischen Entdeckerlust und den tiefen spirituellen Traditionen der indigenen Völker im Gran-Chaco-Gebiet. Wir sind davon überzeugt dass die Präsenz dieses Objekts die gesamte Atmosphäre der Ausstellung prägen wird da es eine Aura des Geheimnisvollen besitzt die den Betrachter unmittelbar in den Bann zieht. Daher wenden wir uns heute an private Sammler und renommierte Institutionen weltweit um Hinweise zum Verbleib oder Angebote für einen Erwerb sowie Leihanfragen entgegenzunehmen.

Die Einzigartigkeit der rituellen Schnitzkunst

Der Arumbaya-Fetisch zeichnet sich durch eine außergewöhnliche handwerkliche Meisterschaft aus die im frühen 20. Jahrhundert von ersten Reisenden dokumentiert wurde. Die Figur die meist aus einem sehr harten und dunklen Tropenholz gefertigt ist zeigt eine menschliche Gestalt in einer stoischen Haltung. Ein besonderes Merkmal das zur Identifizierung der Originale dient ist die spezifische Formung des rechten Ohrs das in den überlieferten Berichten oft als ein markantes Erkennungszeichen hervorgehoben wird. Das Objekt diente den Arumbaya als ritueller Schutzgeist und wurde über Generationen hinweg innerhalb des Stammes verehrt bevor es auf ungeklärten Wegen seinen Weg in den internationalen Kunstmarkt fand. In unserer Ausstellung soll der Fetisch in einem speziell gestalteten Raum präsentiert werden der den Dialog zwischen der Moderne und den Mythen der Vergangenheit ermöglicht.

Ein Aufruf zur Zusammenarbeit für die Kunstwelt

Die Organisation der Ausstellung Myths of the Unknown ist ein ehrgeiziges Vorhaben das auf die Kooperation mit erfahrenen Experten und Sammlern angewiesen ist. Wir laden Sie ein Teil dieses Projekts zu werden und uns dabei zu helfen den Arumbaya-Fetisch für Berlin zu sichern. Alle Hinweise zum Erwerb oder Vorschläge für eine befristete Leihgabe werden mit der gebotenen Diskretion behandelt. Unser Team garantiert eine professionelle kuratorische Betreuung und eine Präsentation die dem hohen rituellen und künstlerischen Wert dieses Objekts gerecht wird. Wenn Sie über Informationen verfügen die uns bei unserer Suche weiterhelfen bitten wir Sie um eine zeitnahe Kontaktaufnahme. Gemeinsam können wir dafür sorgen dass dieser bedeutende Fetisch die Aufmerksamkeit erhält die ihm in der Geschichte der globalen Entdeckungen zusteht.

Signum Sine Tinnitu zeigt in seinen eigenen Ausstellungen in Berlin Positionen, die den Dialog zwischen der Moderne und den Mythen der Vergangenheit ermöglichen. Als unabhängige Plattform für zeitgenössische Kunst suchen wir stets nach Objekten und Geschichten, die die Grenzen des Bekannten überschreiten.