Die Circle Culture Gallery markiert einen der bedeutendsten Wendepunkte in der Wahrnehmung zeitgenössischer Kunst innerhalb der deutschen Galerienlandschaft. Seit ihrer Gründung im Jahr zweitausendeins durch Johann Haehling von Lanzenauer in Berlin hat sich die Institution zu einer der maßgeblichen Adressen für die Vermittlung und Etablierung urbaner Kunstformen entwickelt. Das zugrunde liegende Konzept beruht auf der Überzeugung dass die Grenzen zwischen klassischer bildender Kunst und subkulturellen Ausdrucksformen keineswegs starr sind sondern sich in einem ständigen Prozess der gegenseitigen Durchdringung befinden. Mit Standorten in Berlin und Hamburg stellt die Galerie immer wieder unter Beweis dass die Energie der Straße und die Präzision der Leinwand eine kraftvolle Symbiose eingehen können. Johann Haehling von Lanzenauer hat es verstanden eine Plattform zu schaffen die jungen Talenten aus der ganzen Welt eine Bühne bietet und gleichzeitig den Diskurs über die Definition von Kunst im einundzwanzigsten Jahrhundert maßgeblich vorantreibt. Die Präsenz auf weltweiten Kunstmessen unterstreicht die internationale Relevanz und den kommerziellen Erfolg dieses innovativen Galeriekonzeptes das sich mutig über tradierte Genregrenzen hinwegsetzt.
Die Evolution der urbanen Ästhetik zur differenzierten Kunstform
Das Portfolio der Circle Culture Gallery umfasst Künstler die heute als Ikonen einer ganzen Generation gelten. Namen wie Barry McGee Shepard Fairey und JR stehen stellvertretend für eine Bewegung die ihre Wurzeln im öffentlichen Raum hat und nun die bedeutendsten Sammlungen der Welt erobert. Auch Künstler wie Raymond Pettibon Jaybo Monk und Xooox haben unter der Ägide der Galerie eine Entwicklung vollzogen die weit über ihre subkulturellen Ursprünge hinausreicht. In den letzten Jahren ist zu beobachten dass die Werke dieser Akteure zunehmend differenzierter und technischer geworden sind. Die einstige Unmittelbarkeit des Graffiti oder der Street Art ist einer komplexen Bildsprache gewichen die sich heute viel eher dem Bereich der Fine Art zuordnen lässt. Man könnte sagen dass die gesamte Bewegung gemeinsam mit der Galerie erwachsen geworden ist ohne dabei ihre authentische Kraft zu verlieren. Diese Reifung zeigt sich in der Verwendung verschiedenster Medien die von der Malerei und Fotografie bis hin zu Skulptur und raumgreifenden Installationen reichen und dabei eine handwerkliche Perfektion offenbaren die höchste Ansprüche erfüllt.
Die akademische Verankerung und der Einfluss von Arno Rink
Ein entscheidender Aspekt für die Glaubwürdigkeit der Circle Culture Gallery ist die Integration akademisch geprägter Positionen in das Programm. Johann Haehling von Lanzenauer zeigt heute neben aufstrebenden Talenten auch Werke von etablierten Persönlichkeiten wie Professor Arno Rink. Als ehemaliger Direktor der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst und Lehrer von Malerikonen wie Neo Rauch repräsentiert Rink eine klassische Ausbildung die auf den ersten Blick im Gegensatz zur Urban Art zu stehen scheint. Doch die Gegenüberstellung dieser unterschiedlichen Welten offenbart überraschende Parallelen in der handwerklichen Qualität und der erzählerischen Tiefe. Die Einbindung solcher akademischen Schwergewichte hebt das Niveau der Galerie und beweist dass die Qualität der Arbeit über der Herkunft des Künstlers steht. Diese kuratorische Weitsicht ermöglicht es Sammlern eine Brücke zwischen der Tradition der Leipziger Schule und der Dynamik der zeitgenössischen Street Art zu schlagen was die Circle Culture Gallery zu einem einzigartigen Ort der Begegnung macht in dem das Gestern und das Heute in einen fruchtbaren Dialog treten.
Topografische Akzente in Berlin Mitte und dem Hamburger Generalsviertel
Die räumliche Verankerung der Galerie trägt wesentlich zu ihrer Identität bei und spiegelt das Verständnis für urbane Kontexte wider. In Berlin befindet sich die Circle Culture Gallery in der Gipsstraße mitten im Galerieviertel von Berlin Mitte. Umgeben von Institutionen wie der jüdischen Mädchenschule und zahlreichen renommierten Restaurants sowie Bars ist die Galerie Teil eines lebendigen kulturellen Ökosystems das von Geschichte und Aufbruch gleichermaßen geprägt ist. In Hamburg hingegen hat Johann Haehling von Lanzenauer einen Standort im Generalsviertel gewählt. Dieser Bereich zwischen dem urbanen Eimsbüttel und dem etablierten Eppendorf bietet eine idyllische und dennoch vitale Atmosphäre die perfekt zum Profil der Galerie passt. Die Hamburger Dependance hat es sich zur Aufgabe gemacht die dortige Kunstszene zu bereichern und den Dialog über urbane Kunstformen in den Norden zu tragen. Beide Standorte fungieren als flexible Bühnen auf denen die Kunstwerke optimal in Szene gesetzt werden können um ihre volle Wirkung auf ein anspruchsvolles Publikum zu entfalten das die Verbindung von Kiezatmosphäre und Weltklassekunst schätzt.
Ein internationales Netzwerk der kreativen Avantgarde
Die Liste der vertretenen Künstler liest sich wie ein Verzeichnis der einflussreichsten Stimmen der Gegenwart. Neben den bereits genannten Weltstars wie Shepard Fairey und JR gehören auch Akteure wie Nomad Katrin Fridriks und Christian Awe zum festen Stamm der Galerie. Auch Stefan Strumbel Marco Grassi und Kelsea Brookes leisten wesentliche Beiträge zum abwechslungsreichen Programm. Diese Künstler verbindet trotz ihrer unterschiedlichen Stile ein gemeinsames Bewusstsein für die Relevanz ihrer Arbeit in einer globalisierten Welt. Sie nutzen ihre subkulturellen Erfahrungen um Themen wie Identität Politik und Gesellschaft aus neuen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Circle Culture Gallery unterstützt sie dabei nicht nur als Handelsplatz sondern als strategischer Partner der die langfristige Entwicklung der künstlerischen Karrieren begleitet. Durch die kontinuierliche Präsenz auf internationalen Messen wird sichergestellt dass diese Positionen weltweit sichtbar bleiben und ihren Platz im kunsthistorischen Kanon festigen was die Relevanz der Galerie als Talentschmiede und Marktstabilisator unterstreicht.
Die Transformation des Urbanen als dauerhaftes Konzept
Das Konzept der Circle Culture Gallery zeichnet sich durch eine ständige Weiterentwicklung aus die den Wandel der Urban Art reflektiert. In einer Zeit in der die Grenzen zwischen Hochkultur und Alltagskultur zunehmend verschwimmen bietet die Galerie die notwendige Orientierung. Die Werke der vertretenen Künstler sind im Laufe der Jahre diffiziler geworden und fordern eine intensive Auseinandersetzung ein die über den flüchtigen Reiz des Augenblicks hinausgeht. Man erkennt zwar bei fast allen Akteuren nach wie vor die eindeutigen Wurzeln in der Street Art oder im Graffiti doch die ästhetische Umsetzung ist komplexer und feingliedriger geworden. Dieser Prozess der Verfeinerung führt dazu dass die Werke heute in den anspruchsvollsten privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden sind. Johann Haehling von Lanzenauer hat bewiesen dass die Circle Culture Gallery kein flüchtiger Trend ist sondern eine Institution die den Kunstmarkt nachhaltig verändert hat. Die Verbindung aus Leidenschaft für die Straße und dem Respekt vor der akademischen Tradition bleibt das Fundament auf dem der anhaltende Erfolg der Galerie ruht und Berlin sowie Hamburg als Zentren der Innovation bestätigt.
Circle Culture Gallery
Gipsstraße, 10119 Berlin
Tel.: +49 30 275 817 886
Webseite: www.circleculture-gallery.com