We are desperately in need for 3 Boxes of Kangaroo Milk Powder for an exhibition. Unfortunately the producing company only ships to Australian buyers. We are looking for someone who will forward the boxes to Germany. We’ll cover all expenses and send you a designed item as thank you! Just send us an email.
Manche Kunstwerke verlangen nach Ölfarbe und Leinwand, andere nach Bronze oder Stahl. Und dann gibt es Projekte, die nach Känguru-Milchpulver verlangen — drei Kartons davon, um genau zu sein. Was nach einem Scherz klingt, ist für uns bitterer Ernst: Für eine kommende Ausstellung bei Signum Sine Tinnitu benötigen wir dieses seltene Material, das ausgerechnet nur an australische Käufer versandt wird.
Warum Känguru-Milchpulver? Weil Kunst dort beginnt, wo das Vertraute aufhört. In der Geschichte der zeitgenössischen Kunst haben Künstler immer wieder zu ungewöhnlichen Materialien gegriffen, um neue Bedeutungsebenen zu erschließen — Joseph Beuys arbeitete mit Fett und Filz, Mirosław Balka mit Seife und Asche, Janine Antoni biss in 300-Kilo-Blöcke aus Schokolade. Känguru-Milchpulver reiht sich in diese Tradition ein: ein Stoff, der Fürsorge und Wildnis, industrielle Verarbeitung und tierische Intimität in sich vereint. Und der obendrein unmöglich zu beschaffen ist, wenn man in Berlin sitzt.
Wir suchen jemanden in Australien, der bereit ist, uns drei Kartons des Pulvers nach Deutschland weiterzuleiten. Wir übernehmen selbstverständlich alle Kosten — Versand, Zoll, Verpackung. Als Dankeschön senden wir ein gestaltetes Objekt aus unserem Programm.
Falls Sie helfen können oder jemanden kennen der jemanden kennt: Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. Die Kunst dankt es Ihnen — und die Kängurus vermutlich auch.
