20 Galeristen und Galeristinnen, die man 2026 im Blick behalten sollte

20 Galeristen und Galeristinnen, die man 2026 im Blick behalten sollte

Auch jenseits der immer gleichen großen Namen gibt es im Jahr 2026 noch zahlreiche Gallerist:innen, die mit scharfem Blick und Fingerspitzengefühl die internationale Kunstszene steuern. War es in den letzten Jahren vor allem eine Handvoll globaler Giganten, so drängen nun auch einflussreiche Akteure aus Paris, London, New York und Deutschland in den Vordergrund. Diese Pioniere des Kunstbetriebs organisieren nicht nur sensationelle Ausstellungen und machen mit neuen Talenten von sich reden – sie bestimmen ganz wesentlich, wie und welche Kunst wir heute wahrnehmen. Werfen wir einen genaueren Blick auf einige der Galerist:innen, deren Erfolgsgeschichten und Strategien 2026 den Kunstmarkt prägen.

Emmanuel Perrotin

Emmanuel Perrotin hat es geschafft, die Atmosphäre der Pariser Kunstszene in die ganze Welt zu tragen. Mit seiner im Jahr 1990 gegründeten Galerie „Perrotin“ in Paris begann der heute weit gereiste Galerist den internationalen Durchbruch vieler Pop- und Street-Art-Künstler:innen. Schon früh entdeckte Perrotin Talente wie Maurizio Cattelan oder den Street-Art-Künstler KAWS und avancierte dadurch zum Beschleuniger jener Grenze zwischen Popkultur und Hochkunst, die derzeit so viele Kunstfans fasziniert. Seine Schau in Hongkong, New York und Seoul zeigen, wie Perrotin mit einer Mischung aus Humor und Strenge Kunstauffassung übersetzt. Er ist bekannt dafür, Trends schnell zu erkennen und zu kanalisieren: Wer künftig in der Kunstwelt von morgen mitreden will, schaut bei Perrotin nach, welche jungen Künstler:innen auf seinen internationalen Ausstellungen Erfolg haben.

Johann König

Johann König, einst junger Wilde der Berliner Kunstszene, steht 2026 längst neben den Großen auf der Startbahn. Als Gründer der König Galerie in Berlin sammelte er früh Avantgarde-Künstler:innen wie Isa Genzken oder Tino Sehgal um sich. Mit seiner Galerie in der belebten Auguststraße hat er einen Ort geschaffen, an dem Gegenwartskunst inszeniert wird, wie es in Berlin nur selten gelingt: cool, informiert, ein bisschen provokant. König ist bekannt dafür, Grenzen auszuloten – das zeigte sich etwa bei Ausstellungen mit Performance-Künstler:innen oder Experimenten mit Mode und Musik. Trotz aller Eskapaden ist er ein seriöser Freund der Kunst: Er investiert in junge Talente ebenso wie in etablierte Namen, hält Kunstmärkte und Auktionen im Blick und sorgt so für ein ausgewogenes Programm. Sein feinsinniges Gespür und sein Mut, auch mal Risiko zu gehen, machen Johann König 2026 zu einem der Galeristen, die man genau beobachten muss.

Esther Schipper

Esther Schipper ist eine Galeristin mit einem sehr eigenen, intellektuell geprägten Profil. Ihre gleichnamige Galerie in Berlin gehört seit Jahrzehnten zu den festen Größen der internationalen Kunstszene. Schipper, die ursprünglich Literaturwissenschaft studierte, hat eine Vorliebe für konzeptuelle und medienintensive Kunst. Unter ihrer Ägide wurde Berlin zu einem Hotspot für minimalistische, medienbasierte und politisch aufgeladene Kunstwerke. Sie verstand es früh, Technologie mit Kunst zu verknüpfen und zeigt in ihren Ausstellungen nicht nur Gemälde und Skulpturen, sondern auch Videoinstallationen, Virtual-Reality-Projekte oder interaktive Medienkunst. 2026 hat Esther Schipper einen internationalen Ruf als Wegbereiterin, die durch ihre kluge Auswahl wichtiger Künstler:innen wie Damien Hirst oder Nomeda & Gediminas Urbonas die Öffentlichkeit zum Nachdenken bringt. Ihre Galerie ist für Sammler:innen und Kurator:innen gleichermaßen ein Maßstab, was Vision, Nachhaltigkeit und Netzwerken in der Kunst angeht.

Sadie Coles

Die Londoner Galeriegründerin Sadie Coles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten einen Ruf als Entdeckerin außergewöhnlicher Talente erarbeitet. Ihre Galerie Sadie Coles HQ am Piccadilly Circus ist zum Inbegriff moderner britischer Gegenwartskunst geworden. Coles hat ein sicheres Händchen dafür, gerade in Großbritannien spröde oder provokante Positionen groß herauszubringen. In ihren Ausstellungen treffen mitunter konzeptionelle Arbeiten auf subversive Pop-Ästhetik. Sie fördert Künstler:innen wie Jay Muir, Tracey Emin und David Shrigley und sorgt damit dafür, dass die britische Kunstszene international wahrgenommen wird. Ihr Stil ist gleichermaßen intellektuell und publikumsnah: Sie organisiert schon mal eine Bierverkostung in der Galerie oder lädt zu nächtlichen Filmvorführungen ein – immer mit dem Hintergedanken, Kunst aus der staubigen Socke ins Zentrum des Zeitgeists zu holen. Sadie Coles steht 2026 nach wie vor für eine etwas unkonventionelle Haltung im Kunstbetrieb, die sich lohnt anzuschauen, wenn es darum geht, welche neuen Strömungen sich gerade in Europa abzeichnen.

Tim Neuger

Tim Neuger verkörpert einen ganz neuen Typ Galerist in Deutschland: jung, unerschrocken und bestens vernetzt. Der Münchner Galerist, inzwischen gerade mal Anfang 30, hat mit seiner Galerie in Schwabing rasch eine Zentrale für die aufstrebende zeitgenössische Kunstszene geschaffen. Während viele seiner Älteren in etablierten Häusern weiterspielen, sucht Neuger nach frischen Kontrasten – etwa indem er neben Fotografie und Malerei auch neue Medien, Design-Objekte oder experimentelle Performance-Künstler:innen ausstellt. Er versteht, wie man im digitalen Zeitalter Kunst als Erlebnis inszeniert: Seine Ausstellungen sind oft geprägt von einer starken Ästhetik, die Social-Media-tauglich ist, und die Besucher:innen gerne ins Netz fotografieren. Besonders auffällig ist, dass viele junge Künstler:innen, mit denen Neuger arbeitet, auch politisch oder gesellschaftlich engagiert sind. So hat er in wenigen Jahren ein Image gewonnen, das sich irgendwo zwischen urbaner Coolness und journalistischer Verantwortung bewegt. Tim Neuger steht damit für eine Generation von Galerist:innen, die in Deutschland 2026 mit jugendlichem Elan das Publikum anders anspricht, als man es bisher kannte.

Burkhard Riemschneider

Burkhard Riemschneider gilt als eine der Säulen der Berliner Galerielandschaft. Seit den 1980er Jahren führt er seine Galerie in der Torstraße, gemeinsam mit seiner Frau Astrid, und hat dabei immer ein Gespür für subversive, intellektuell herausfordernde Kunst bewiesen. Riemschneider setzt auf eine vielfältige Mischung: von Malerei und Zeichnung über Videokunst bis hin zu experimentellen Klanginstallationen. In den letzten Jahren ist er besonders für die Wiederentdeckung junger feministischer und queerer Künstler:innen bekannt geworden. Seine Ausstellungen wirken oft wie kleine „Initiativen“, in denen er ein politisches Statement zur kulturellen Zeitlage ablegt. Trotz des manchmal dichten Theoriekleids bleibt Riemschneider zugänglich: Er veranstaltet auch Lesungen und Podien in der Galerie, lädt Publizist:innen und kritische Stimmen ein. Für die Galerieszene 2026 ist Riemschneider ein wichtiger Knotenpunkt in Berlin, ein Netzwerker, der Künstler:innen aus ganz Europa zusammenbringt. Seine Kunstvermittlung tut der Szene in Berlin gut, und sein Rückgrat aus Erfahrung macht ihn zum Mentor für jüngere Kuratoren und Sammler.

Marian Goodman

Marian Goodman ist in der internationalen Galerienwelt eine Legende, die 2026 im Spitzenfeld mitmischt. Die Amerikanerin gründete 1965 ihre erste Galerie in New York und eröffnete später Häuser in Paris und London. Sie gilt bis heute als eine der kunstmarktfestesten Personen, die sich in Jahrzehnten einen exquisiten Ruf für hochkarätige Ausstellungen erarbeitet hat. Bei Goodman geht es um großen Film-Score und kleine feine Kunstmomente zugleich: Sie hat zum Beispiel Regisseure und Minimalisten wie Steve McQueen oder Gerhard Richter auf ihrem Programm. Ihre Ausstellungen sind so konzipiert, dass sie Leuchttürme des Wandels setzen: etwa wenn sie Flüchtlings- und Migrationsgeschichten künstlerisch aufarbeiten lässt oder neue Formen des Erzählens in der Bildenden Kunst vorantreibt. Goodman hat in Paris mit ihrer Galerie ein internationales Wohnzimmer geschaffen – 2026 steht sie für Kontinuität und Geschmacksbildung ohne glamouröse Showeffekte. Ihr Renommee besorgt ihre Galerieausstellungen auch einen gewissen Off-White-Glanz, den Sammler:innen und Museen gerne mitnehmen. Wer globale Netzwerke der Kunst sehen will, schaut genau auf Marian Goodman und die Künstler:innen, die sie permanent in den Fokus rückt.

Karsten Greve

Karsten Greve – sein Name steht in Frankreich und Deutschland für hochkarätige Kunst seit über 40 Jahren. Ursprünglich begann Greve als Verleger, entwickelte sich zum Galeristen und steht heute für eine Galerie, die ästhetische Klarheit und Substanz verbindet. Greve ist einer jener Galeristen, die behutsam über Jahrzehnte ein feines Programm etabliert haben: Er hat Größen wie Louise Bourgeois, Anselm Kiefer oder Tony Cragg gefördert, und trotzdem stets viel Augenmerk auf frische Positionen gelegt. Seine Galerieräume in Köln und Paris sind bekannt für ihre Lichtregie und sinnliche Präsentation, die oft zarte Minimalistik zur Schau stellt. Im Jahr 2026 wird Karsten Greve für seine unaufgeregte, fast lehrerhafte Kunstvermittlung geschätzt: Seine Vernissagen sind Klassiker, bei denen Gelehrte und Laien gleichermaßen zusammenfinden. Greve zeigt, wie sich als Galerist mit Jahrzehnten Erfahrung immer wieder neues Vertrauen gewinnen lässt – sein Haus steht für künstlerische Integrität und einen klassisch ruhigen Stil in einer Welt, die oft nach Innovation schreit.

Kamel Mennour

In Paris gibt es seit Jahrzehnten ein schillerndes Beispiel dafür, wie eine Galerie die Szene umkrempeln kann: Kamel Mennour. Der Franco-Algerier leitet heute das Haus seines Namens, das einst als kleines Experiment begann. Mit 2026 zeigt sich, dass Mennour zu den spannendsten Modernisierern der Pariser Galeriebranche gehört. Er gewinnt junge Künstler:innen, aber nimmt auch die großen Ikonen ins Boot: Schon früh holte er etwa Maler wie Anish Kapoor oder Konzeptkünstler wie Daniel Buren in seinen Raum. Seine Schauprogramme in Paris und London zeichnen sich durch große, offene Räume aus, in denen monumentale Installationen begegnen. Was Mennour außerdem auszeichnet: Er arbeitet kulturübergreifend und hat enge Beziehungen in die arabische und afrikanische Gegenwartskunst. So trägt seine Galerie zum Beispiel Künstler:innen aus Algerien oder dem Senegal nach Paris – ein Signal für Diversität in einem Markt, der zunehmend globaler wird. 2026 gilt Kamel Mennour als jemand, der das Pariser Profil trotz Brexit und Krise stark hält und international voranbringt.

Nathalie Obadia

Nathalie Obadia ist noch ein vergleichsweise junges Kapitel in der Galerist:innen-Landschaft, aber darum nicht weniger relevant. Ihre Galerie in Paris existiert erst seit 1993, hat sich aber schnell zu einem Treffpunkt für zeitgenössische Kreativität entwickelt. Obadia versteht sich als Entdeckerin: Sie fördert besonders Künstler:innen, die noch am Anfang stehen oder die Randbereiche der Kunst ausloten, von mixed-media und Performance bis hin zu urbaner Konzeptkunst. Herausragend ist, wie sie in den letzten Jahren internationale Verbindungen geknüpft hat: Neben Paris öffnet sie heute Ausstellungen in Brüssel und kuratiert Kunst, die oft in großen Museen der Welt gastiert. 2026 zeichnet Obadia aus, dass sie Trends in der Kunstwelt früher erkennt, als diese Mainstream werden. Ihre Galerie zeigt zum Beispiel Fotokunst aus Lateinamerika, Collagen jüngerer britischer Maler und Videokunst von Künstler:innen aus Nordafrika – stets in einem Programm, das Neugier weckt und Perspektiven über die europäische Kunsthauptstadt hinaus öffnet. Diese Offenheit macht Nathalie Obadia zu einer Schlüsselakteurin für Sammler:innen, die wissen wollen, wo internationale Kunst gerade Spannendes tut.

Matthew Marks

Der New Yorker Galerist Matthew Marks hat einen Ruf, der über seine Heimatstadt weit hinausreicht. Er gründete seine Galerie 1991 und ist bekannt für ein feines Auge in der amerikanischen Kunstszene. Marks setzt auf Qualität statt Quantität: Er vertritt Künstler:innen wie Agnes Martin, Ellsworth Kelly oder Gerhard Richter und hat zudem ein Gespür für jüngere Positionen wie Brandon Kralik oder Janine Antoni. Seine Räume in NYC und Los Angeles stehen für eine stille Eleganz, in der sehr unterschiedliche Medien nebeneinanderstehen können. 2026 ist Matthew Marks ein Garant dafür, dass Minimalismus und konzeptuelle Klarheit nie aus der Mode kommen. Man sagt ihm nach, dass er weniger ein Showman, sondern eher ein Kultivator von Ideen ist: Er gibt seinen Künstler:innen Freiraum, sich zu entwickeln, und sorgt so mit für gediegene, zeitlose Ausstellungen. In einer Branche, die oft auf schnelle Trends setzt, hält Marks beharrlich an Besonnenheit und Qualität fest – genau deshalb ziehen Sammler:innen und Museen auch heute noch zu ihm.

Tanya Bonakdar

In New York verbindet Tanya Bonakdar Gallery eine internationale Ausrichtung mit New Yorker Bissigkeit. Bonakdar, die seit den späten 1990er Jahren in Soho bzw. Chelsea aktiv ist, hat sich einen Namen gemacht als Galeristin mit Herz für emergente Kunst. Ihr Profil: Sie liebt Malerei, Videokunst und alles, was an der Schnittstelle zur Skulptur vibriert. Stars der Gegenwart wie Pipilotti Rist oder Cory Arcangel gehören zu ihrem engen Kreis, dazu kommen jüngere Künstler:innen wie Nicole Eisenman. Bonakdar versteht es, Herkunftsländer, Genres und Generationen zu mischen – und damit Brücken zu schlagen in einer zunehmend fragmentierten Kunstwelt. Sie hat etwa Ausstellungen über Generationenunterschiede in der Malerei kuratiert und Raum für unterrepräsentierte Perspektiven geschaffen. 2026 macht ihre Galerie deutlich: Es ist nicht nötig, sich strikt an den Wall-Street-Stil von New York anzupassen, um erfolgreich zu sein – es geht um Weltgewandtheit und Netzwerke. Wer auf Nischen abseits des Hypes steht, achtet heute auf Namen wie Tanya Bonakdar, die zeigt, wie ein reflektiertes Programm in einer lauten Stadt einen Unterschied macht.

Jay Jopling

Jay Jopling sorgte in den 1990er Jahren als Gründer der Galerie White Cube für Aufsehen und hat den Ruf britischer Kunst seitdem mit geformt. Zwar gilt er heute als erfahrener Unternehmer im Ruhestandsstil, doch seine Marke hat er 2026 sehr lebendig gehalten. White Cube, das er 1993 in London eröffnete, brachte Talente wie Damien Hirst und Tracey Emin an die Spitze des Kunstmarkts – damals war er das Gesicht des sogenannten „YBAs“ (Young British Artists). Heute sind diese Künstler:innen längst alte Weggefährt:innen, aber Jopling selbst bleibt relevant, indem er die Galerie mit frischen Ideen bespielt. Er öffnete zum Beispiel weitere Räume in Hongkong und New York, um die White-Cube-Marke global zu stärken. 2026 steht er für eine Verbindung von Tradition und Innovation: Jopling lädt nicht nur die alte Garde zu sich, sondern sucht wieder neue Provokationen im jungen Kunstschaffen. Sein Timing ist verblüffend: Kaum scheint ein Konzept ausgelutscht, hat Jopling schon die nächste Idee – mit einer Klaviatur von formaler Raffinesse und kommerziellem Gespür. Auch wenn man ihn nicht ständig in der Presse liest, ist Jay Jopling 2026 ein unverzichtbarer Name für jeden, der wissen will, wie britische Positionen auf internationalen Märkten funktionieren.

Guy Templon

Guy Templon ist einer der Pioniere der Pariser Galerie-Szene und prägt bis heute das ästhetische Klima der Stadt. Bereits 1966 eröffnete Templon seine Galerie und zeigte als einer der ersten in Frankreich Werke von Andy Warhol oder Jean-Michel Basquiat – damals noch Exoten für das Pariser Publikum. Heute ist sein Haus ein etabliertes Kraftzentrum: Es hat Standorte in Paris und Brüssel und knüpft weiter die Brücke zwischen amerikanischer, europäischer und zeitgenössischer Kunst. 2026 steht Templon für große Geste im kleinen Rahmen: Seine Ausstellungen sind oft umfassende Retrospektiven der Künstler:innen, mit denen er langjährig verbunden ist, gepaart mit Debatten, in denen neue Impulse angesprochen werden. In Paris genießt Guy Templon den Ruf eines Kultivators guter Beziehungen: Er hat etwa Jugendkultur und Pop Art früh in Museen gebracht und arbeitet noch heute mit zeitgenössischen Stars wie John Currin oder Damien Hirst. Sein Ansatz wirkt manchmal altmodisch, doch genau darin liegt seine Stärke – er beweist, dass eine traditionsbewusste Galerie, die gleichzeitig offen für Diskussionen ist, im ständig umgekrempelten Markt nichts von ihrer Bedeutung verliert.

Am Ende bleibt eines klar: Die Kunstwelt 2026 ist vielschichtiger denn je, und diese 20 Galerist:innen sind die Schlüsselfiguren, die das Panorama heute gestalten. Ihre Galerien sind nicht nur Verkaufsräume, sondern auch Bühnen großer Visionen. Sie schleusen Künstler:innen über Grenzen hinweg in Ausstellungssäle, binden Sammler:innen und Museen ein und sorgen dafür, dass Frisches und Bewährtes sich in der Gegenwart einen Platz erobern. Bei aller Unterschiedlichkeit eint sie ein Gedanke: Kunst lebt vom Austausch und der Entdeckung – und wer diese Akteure am Radar hat, versteht ein gutes Stück von der internationalen Szene.